Der Athletenschuh…

Da es leider seit nun gut 3 Wochen nichts Sportliches von mir zu berichten gibt, hier mal eine interessante Geschichte, die mir noch im alten Jahr passiert ist. Also. Bisher laufe ich ja bei den Cross- und Trailläufen den Speedcross 3 von Salomon. Seit einiger Zeit habe ich allerdings das Gefühl, dass mir diese Schuhe zu unflexibel und starr sind. Irgendwie fühlt es sich wie ein Klotz am Fuss an. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich auf der Strasse inzwischen und nur noch mit minimal gedämpften Schuhen laufe. Naja. Ich habe mir den Salomon S Lab Sense 5 Ultra in den Kopf gesetzt.Gehe ich in den Schuhladen meines Vetrauens und frage nach, da ich wegen der Größe unsicher war. Natürlich haben sie diesen speziellen Schuh nicht vorrätig. Aber man könnte ihn ja bestellen. Die Verkäuferin meines Vetrauens rief also bei Salomon an und hörte am Telefon aufmerksam zu. Sie sagte nichts, hörte nur minutenlang mit großen Augen zu. Dann legte sie auf. Ihr glaubt echt nicht, was die zu ihr gesagt haben. Sie solle sich bitte an einen entsprechenden Aussendienstmitarbeiter wenden. Sie bräuchten nämlich eine Sondergenehmigung, damit sie diesen Schuh an mich verkaufen können. Weil, der Schuh wäre nur für ATHLETEN……….. Hä? Hallo? Ich habe dann mal im Internet und im Duden nachgesehen. Da steht bei Athlet = ein Sportler, der an Wettkämpfen teilnimmt! Mache doch. Mehr als genug. Spinnen die? Den Schuh haben wir natürlich bestellt. Ist ja wohl klar. Gekommen ist er bis heute nicht. Wahrscheinlich bin ich nicht gut genug ;-).

Aber seit 3 Wochen habe ich ihn doch. Ha! Ich habe ihn dann einfach in England bestellt. Einfach so. Es wollte auch keiner meine Bestzeiten wissen oder wieviele Kilometer in in der Woche laufe. Testen kann ich ihn leider noch nicht. Direkt nach Neujahr hat es mich erwischt, so richtig.  Der weltbeste Göga und das Kind haben sich rührend gekümmert. Julia hat sogar versucht zu kochen :-). Hat auch geklappt. In 1 bis 2 Wochen kann ich wieder langsam loslegen. Diesmal bin ich so schlau und kuriere mich wirklich aus. Ich bin ja lernfähig.

Ein bis zwei ausgedehnte Spaziergänge habe ich diese Woche schon erfolgreich absolviert und bald kann ich von der ersten Einheit mit dem Athletenschuh berichten.

Winter ist schön

Ich mag den Winter ja nicht. Aber da er nun mal grad da ist und zu den Dingen gehört, die man nun einmal nicht ändern kann, habe ich beschlossen, ihn zu lieben. Zumindest mal noch die nächsten Wochen 😆
Seit 2 Wochen trainiere ich wieder nach Trainingsplan. Das ist sowas von genial. Irgendwie läuft, radelt und schwimmt man ja auch, wenn man keinen hat, aber irgendwie ist die Motivation nochmal eine andere. Schließlich erstattet man dem Trainer ja auch jede Woche Bericht und da will man ja glänzen 🙄
2 mal Krafttraining, 2 mal Schwimmtraining, 3 Laufeinheiten und 3 Radeinheiten. So sah es letzte Woche aus. Und das mit allen Wetterkapriolen, die der Winter halt so zu bieten hat. Schnee, Kälte, Eis, Sturm.
Aber ich habe aufgerüstet. Eine wunderbare Thermosporthose zum Überziehen. Endlich bleiben unterer Rücken, Hintern und die Beine bis zum Knie auch bei eisigen Themperaturen kuschelig warm. Kein schmerzhaftes Auftauen der Speckschichten unter der heißen Dusche mehr 😀
Auch neu sind die Radüberschuhe aus 6mm dickem Neopren. Leider leider gab es diese Dinger nur in Orange. Ich hätte sie ja so gern in einer anderen Farbe gehabt 😉

Zusammen mit der Sohlenheizung einfach heiß :-)

Zusammen mit der Sohlenheizung einfach heiß 🙂

Wir hatten fast die ganze Woche Schnee. Und oft Sonne. Dienstag bin ich im Schnee locker durch den Wald gelaufen. Da der Schnee schon auf einem guten Weg zu seiner flüssigen Form war, habe ich die Forstwege gemieden. Meistens ist es dort auf Grund der Fahrspuren ziemlich glatt. Aber so ein Wald hat ja endlos viele Wege und eigentlich braucht man ja auch keinen. Quer durch den Wald geht ja auch.
Mittwoch standen dann Bergläufe auf dem Plan. Da der Trainer weiß, das ich viel lieber Mittags bei Tageslicht hier im Wald laufe, als Abends dann im Dunkeln beim Vereinstraining, hatte er mir gleich in den Trainingsplan geschrieben, was ich zu tun hatte 🙂 .
Also auf in den Wald und erstmal 40 Minuten warm laufen. Ich sollte 6 mal 2 Minuten schnell den Berg hoch, dazwischen locker wieder runter traben. Den Anstieg, den ich mir ausgesucht hatte, war ziemlich steil, was bedeutete, das ich beim hoch Laufen ganz schön Probleme mit Rutschen hatte. Extrem Kraft raubend, aber wenn schon, denn schon 😀
Ich versuchte bei jedem Lauf eine paar Meter weiter nach oben zu kommen innerhalb der zwei Minuten. Ich als mein eigener Gegner 😆
Fragt jetzt nicht, wer gewonnen hat. 😐
Zum Abschluss noch 20 Minuten locker nach Hause. Quer übers Feld gegen den starken Wind.
Alles, was einen nicht umbringt, macht einen stärker.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag tobte hier der Sturm durchs Land. Schreckliche Geräuche, ich hatte zeitweise echt Angst mit dem Haus davon zu fliegen. 😯
Aber nix passiert, alles gut überstanden, wäre auch verwunderlich, wenn das 200 Jahre alte Haus plötzlich seinen Standort aufgegeben hätte. Aber ich beschloss am Freitag meinen Plan, wie immer mit dem Rad zum Fitnessstudio zu fahren, aufzugeben und lies mich von Andi abholen. Die im Plan stehende Radeinheit absolvierte ich ausnahmsweise mal auf der Rolle. Eigentlich für mich keine Alternative, aber Sicherheit geht vor und glatte Straßen und überall herumliegende Bäume sind keine gute Voraussetzung, um in Sicherheit zu fahren 🙂
In der Nacht zum Samstag kam wieder Schnee, und davon reichlich, so das ich gestern bei allerschönstem Winterwetter, frischer Schnee, Sonne und relativ mild, eine mega schöne MTB Tour machen konnte. Halleluja, war das genial. 🙂


Ich kam kaum vorwärts, ca. 10 cm Neuschnee bremsen ganz schön, treten musste ich auch bergab, aber es hat einfach voll die Laune gemacht. Und sagte ich vorher noch zu Andi: „Ich fahre mal los und komme wieder heim, wenn mir kalt wird.“, wurde mir nach 2 Stunden bewusst, das das eine ziemlich bekloppte Aussage gewesen war, weil das könnte übel enden. Mir war alles, nur nicht kalt. 😀
Und heute stand der lange Lauf mit 1:40 Stunde und ganz locker und am besten Trail auf dem Plan. Ich lief erst meine Lieblingsrunde, eine wunderbare Trailstrecke, wo es pausenlos auf und ab geht und anschließend hatte ich so viel Lust auf Schnee ( 🙄 ich hoffe, das gibt sich wieder ), das ich einfach querfeldein durch den tiefen Schnee lief. Das war so eine Art Kniehebelauf.
Alles weiß, alles weich, laufen wie auf Watte. Unglaublich. Um im vorgegebenen Pulsbereich zu bleiben, bedeudete das, ziemlich laaaaaaaangsaaaaaaam zu laufen, aber wen interessiert schon Geschwindigkeit, wenn er durch so eine traumhafte Welt laufen kann?


Ein sehr großer Vorteil von Schnee ist übrigens auch, das man sowohl das Rad, als auch die Schuhe im Anschluss direkt wieder in den Schrank stellen könnte. Sauber 😆

Unsere Katzen übrigens mögen den Winter gar nicht. 24 Stunden Schlaf halten sie im Moment. Nur unterbrochen von kurzen Fresspausen. Das macht die Katzen so müde, das sie beim Beobachten, wie der Drucker ein Blatt Papier druckt, einschlafen 🙄

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Karina hatte es gleich zu Beginn des Jahres ziemlich übel erwischt. Wenn man auf die Frage: „Wie geht es dir?“ von Karina die Antwort: „Schlecht“ bekommt, dann kann man davon ausgehen, das es wirklich schlimm ist. Aber sie ist wieder auf den Beinen und wird demnächst auch wieder ins Sportgeschehen mit eingreifen. Insofern, auch hier bald alles wieder im grünen Bereich 🙂

Der Schnee soll erstmal bleiben und die Sonne auch. Ich bin darauf eingestellt.
Im Februar soll es wärmer werden. Vermutlich geht dann die große Schlammschlacht los. Matsch, Schlamm, Dreck. Ich freue mich schon darauf. Weil, sind wir doch mal ganz ehrlich: Sauberes MTB und saubere Trailschuhe gehen doch gar nicht, oder?
😆

Das war …. – Das wird …

Das war 2016 …
Sportlich war es der Hammer. Die zweite Langdistanz war super, die Mitteldistanz beim Morettriathlon sowieso, bei etlichen Kurz- und Sprintdistanzen (ist mir zu anstrengend die jetzt alle zu zählen) hatte ich richtig Spaß und dann war da noch der grandiose Tag in der Schweiz beim Inferno beim Staffelstart mit Frank. Faszination pur. Und dann war da noch der Traillauf beim Uewersauer Lauf in Luxemburg zusammen mit Volker und der gestrige Silvesterlauf zusammen mit Karina, der weltbesten Physiotherapeutin Gabi und Anne (mein Gott haben wir gut ausgesehen 🙂 ). Weiterlesen