Was für ein wunderschönes ….

… Wetter! Es ist gerade zu unglaublich toll, bei diesem Wetter trainieren zu dürfen. Man stelle sich einfach mal vor, draußen wären 25 Grad und Sonne! Wie Widerlich wäre das denn?! So können wir doch froh sein, das wir das fast perfekte Wetter haben.Also für Alle die Saukälte, strömenden Regen, ätzenden Wind und Dunkelheit lieben.

Ich gehöre eher nicht dazu, aber ich versuche das Beste daraus zu machen. Gestern z.B gabs tatsächlich einige Momente, wo das kalte Nass nicht vom Himmel fiel. Und da ich ansonsten nur Aktivitäten im Kopf zu verzeichnen habe (das brauch ich manchmal für meine Arbeit), und ich aber wegen einer premenstruellen Freßattacke gefühlte 14-16 Tausend Kilokalorien zu verarbeiten hatte, beschloß ich gestern einfach mal ne kleine MTB-Tour zu machen.
Gesagt, getan: Winterklamotten raus (sehr wichtig bei 8 Grad Außentemperatur), aufs Rad gesprungen und los. Das die viel zu vielen Kilokalorien noch schwer im Magen lagen, fühlte ich schon am Berg aus dem Dorf raus. Meine Beine und meine Lunge brannten :-D . Ups! Oder kommt bei mir jetzt doch die gefürchtete große Müdigkeit vorm 1. großen Wettkampf in diesem Jahr?
Naja. Einfach ignorieren und weiter fahren. Der Wald ist tief matschig. Schlammig. Bergab muss man treten um nicht stecken zu bleiben. Das ist irgendwie genial. Ich sehe schon nach 10 Minuten aus wie ein Schlammferkel. Genau mein Ding! :-)
Und so fahre ich immer weiter und weiter und irgendwie will ich gar nicht mehr aufhören. So eine Tour durch den Wald, egal wie das Wetter ist, entspannt einfach. Der Stress ist bald vergessen, die Lungen und die Beine fühlen sich auch wieder mehr nach meinen eigenen an :-D .
Und siehe da, da passiert das Unglaubliche! Himmel! Blauer Himmel! Es gibt ihn noch. Wahnsinn! Ich überlege, ob es am Fahren liegt. Vielliecht muss ich immer nur weiter fahren und weiter fahren und weiter fahren und irgendwann kommt der Spätfrühling dann doch? Oder reicht es auch, wenn ich das gleiche mit schlafen mache? Vielleicht kann ich ihn auch herbeischlafen. Oder ich mach einfach so weiter wie bisher und vertraue darauf, das es irgendwann passiert.
Hm. Schwierige Entscheidung. Aber immer weiter fahren würde mir tatsächlich irgendwann zu anstrengend werden. Zumal ich meine Trinkflasche vergessen habe. Böser Anfängerfehler. Aber bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 320 % muss man ja nur atmen, nicht trinken. Außerdem kann man zur Not an einer der Flüße, die sich inzwischen durch den ganzen Wald schlängeln, Halt machen und frisches Regenwasser trinken.

Auf jeden Fall geht es mir nach den 2 Stunden körperlich und geistig wieder total gut(soweit ich das mit dem geistig beurteilen kann). Die Waschmaschine hat auch wieder was zu tun. Und das Rad sieht gewohnt gut aus.
Und egal wie finster die dicken Wolken auch alles machen, der Wald strahlt irgendwie das pure Leben aus mit all dem frischen und sattem Grün.

So eine Tour durch den Wald kann ich nur empfehlen.
Und heute gehts ins Schwimmbad. Man darf ja schließlich nicht rasten. Sonst rostet man ja auch :-) . Und wer geht bei solch schönem Wetter nicht gerne schwimmen?

Video

Falls jemand mal sehen möchte, wie einer unserer Coaches versucht den Neoprenanzug auszuziehen, kann sich das hier mal anschauen:

VIDEO

Einfach das obereste Video anklicken.

Kein Armkreisen im Neo…

Leider müssen wir euch, liebe Bloggergemeinde und Leser enttäuschen. Es gibt weder ein Foto noch ein Video vom Freiwasserschwimmen. Denn das haben wir heute morgen angesichts der 9 Grad kurzerhand gestrichen. Da der Starkregen schon nachgelassen hatte, brachte es auch nichts einfach im Neo an Land Armkreisen zu machen. Nicht das es gar nicht geregnet hätte, aber wir sind ja inzwischen schon genügsam geworden und freuen uns über feinen Nieselregen. Somit trafen wir uns dann “nur” zum Run & Bike.

Wenn das Bilder hochladen wieder funktioniert kommt hier noch ein lustiges Schuhfoto hin. ( Einen kleinen Vorgeschmack seht ihr ganz oben im Beitragsbild, denn das funktioniert komischerweise ) Als wir los wollten, stellten wir nämlich fest, dass wir die gleichen Schuhe anhatten nur in unterschiedlichen Farben :-) , bzw. Helges GöGa hatte einen Schuh des gleiche Herstellers an. Somit bekam er auch sein Foto, allerdings keine Rose, aber er war mit in der “Band” ;-) Nein, wir bekommen kein Geld dafür, sondern wir kaufen halt alle im gleichen Schuhladen unseres Vetrauens.

Wir machten uns dann zu Viert mit 2 Bikes auf den Weg. Dieser sollte heute sehr frei und übersichtlich sein. Denn ausser ein paar wetterstrotzenden Wanderern und Anglern, gehörte der Moselradweg uns allein. Nachdem jeder sich etwa 10min warmgelaufen hatte, folgten für jeden 8 x 3min im GA2 Tempo. Zwischendurch konnte man sich gut auf dem Rad erholen. Ausser Helges GöGa, der mit Frank trainierte. Frank läuft so schnell, dass man selbst auf dem Rad ordentlich in die Pedale treten muss, hihi. Helge und ich waren ungefähr gleich im Tempo, so dass wir ziemlich exakt nach den jeweils 8 x 3min am Ausgangspunkt ankamen. Danach sind wir noch eine Runde um den Triolago ausgelaufen. Allerdings hat der leicht einsetzende Wind nicht ausgreicht, die Laufklamotten in der Zeit zu trocknen. Am Ende waren wir doch recht froh, nicht in den See gestiegen zu sein. Schliesslich muss man sich in unserem Alter ja auch nicht mehr alles geben. Neuer Versuch des Freiwasserschwimmens als am nächsten Samstag. Da sagt der Wetterbericht ja immerhin 12 Grad und nur leichten Regen voraus…

Wieder auf dem Rad…

Entgegen aller Voraussagen saß ich gestern doch wieder auf dem Rad. Coach Jens hatte für seine Trainingsgruppe eine Radausfahrt von ca. 40-50km auf dem Plan. Helge und ich beschlossen uns der Gruppe anzuschliessen. Und auch Kessie war wieder mit am Start. Oh Mann wie haben wir sie vermisst. Gestartet sind wir flach zum Einrollen Richtung Fell. Die Männers haben ganz schön Tempo gemacht. So ein 35er Schnitt im Flachen hat schon was. Für mich nämlich schon mal gleich dicke Beine. Also etwas langsamer hinter dem Coach und Helge gelutscht und die Männer fahren lassen. Da sie nicht genau wussten wo lang, mussten sie eh an der nächsten Kreuzung auf uns warten. Dann ging es den Feller Berg hoch. Dort findet im Juni der 20h-Radmarathon statt. Ein Event an dem ich sicher niemlas selbst teilnehmen werde. Einmal hochfahren reicht mir vollkommen, ok, zweimal geht vielleicht auch noch. Da die Strasse mir diversen Sprüchen und Anfeuerungen beschriftet ist, hat man genügend zu lesen während man fährt. Natürlich war ich wieder als Letzte oben. Aber damit kann ich leben. Denn dann kam der Beste Teil. Wir mussten ja auch wieder runter. Leider verlor mein Hinterrad auf der Abfahrt Luft und ich musste langsamer fahren. Da genug Männer vor Ort waren, fragte ich erstmal nach einem Freiwilligen zum Schlauch wechseln. Mein Kontingent an Schläuchen wechseln ist für diesen Monat nämlich erschöpft. Erst vom Rennrad den Rollenreifen runter, normalen Reifen drauf ( TriaBike ist in der Werkstatt, deshalb habe ich das “Alte” nochmal rausgeholt ), dann noch beim MTB die Stollenbereifung gegen normale Strassenbereifung getauscht. Denn im “Sommer”, haha – welcher Sommer, fährt das Kind bei seinen Triathlonstarts mit dem MTB. Auch Hinterrad ein- uns ausbauen kann ich jetzt perfekt. Zurück zu gestern. Da der Coach endlich mal seine Patrone testen wollte, habe ich nicht nein gesagt. Und schwupps war der Schlauch gewechselt und es konnte weitergehen. Ich bin dann mit Kessie wieder flach zurück gerollt, während der Rest der Gruppe noch einen Berg fahren wollte. Später habe ich gehört, dass sie noch beim Coach zum Kaffee eingekehrt sind :-( . Am Ausgangspunkt habe ich das Rad dann im Auto verstaut und noch einen 30minütigen Koppellauf drangehangen. Da gestern ausnahmsweise die Sonne schien und es tatsächlich fast 20 Grad waren, dachte ich, dass muss ich ausnutzen. Und es hat sich richtig gut angefühlt, also das Laufen und die Sonne natürlich. Somit waren es 46km Rad und 5km Laufen.

Heute soll es nur Vormittag trocken bleiben. Für Abend sind schwere Unwetter vorhergesagt. Da GöGa seit 2 Wochen stolzer Besitzer eines CrossBikes ist, machten wir uns auf noch eine Runde zu drehen. Da heute auch Saar-Pedal ( die Strassen entlang der Saar sind für Autos gesperrt und für Fahrradfahrer frei gegeben ) ist, beschlossen wir in die entgegengesetzte Richtung zu fahren, um dem Trubel zu entgehen. Gelandet sind wir dann in Trier “Rund um den Römersprudel”. Dort fand an diesem Wochenende wieder das Internationale Feldbogenturnier statt, an dem ich vor der Triathlonzeit auch mehrfach teilgenommen haben. Nachdem wir ein bisschen mit alten Bekannten gequatscht und zugesehen hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Diesmal aber durch den Wald und über die Felder mit wunderschönem Ausblick. Den ich leider momentan nicht zeigen kann, da die Bilder sich nicht hochladen lassen. Anscheinend das gleiche Problem wie bei Rainer?  Morgen wollten wir eigentlich zuerst eine Bike & Run Einheit und danach eine erste Freiwassereinheit absovieren. Aber bei prognostizierten 50 l / m² brauchen wir uns ja nur mit dem Neo raustellen und Armkreisen. Lassen wir uns überraschen.

 

 

Wo soll ich anfangen?

Schön war es! Dieses Jahr sind Helge und ich zum ersten Mal mit zum Radtrainingslager in den Schwarzwald gefahren. Die Family war auch mit dabei und so wurde es auch ein kleiner Kurzurlaub. Leider haben wir aber auch das von Rainer und Anne organisierte Bloggertreffen in Trier verpasst. Es wird wohl nicht das letzte Treffen dieser Art gewesen sein, wenn ich mir die Fotos und Kommentare in deren Blogs so ansehe. Mittwoch ging es direkt nach der Arbeit los, ins Auto und ab auf die Piste. Als wir am späten Abend in dem kleinen Örtchen Seefelden in der Nähe von Freiburg ankamen, war ein Großteil der Gruppe schon anwesend. Einige wollten erst am Donnerstag Morgen anreisen. Insgesamt waren wir 27 Leute und hatten somit das ganze Hotel ausgebucht. Der Chef ordnete Frühstück um 8 Uhr an. Mit Ausschlafen war also nichts. Aber wir waren ja nicht zum Schlafen dort. Danach wurden die Räder fertig gemacht, der Rest trudelte noch ein und dann ging es auch schon los. Wir fuhren in 3 Gruppen. In der ersten Gruppe fuhren die Cracks. Wir fuhren mit Chef Helmut in der “Cappuccino” ( eine Kaffeepause ist immer dabei ) Gruppe, also etwas gemütlicher, aber immer noch schnell und anstrengend genug, um Abend ziemlich fertig zu sein. Unser Zimmer war in der zweiten Etage und meine Oberschenkel mochten das gar nicht. Am Donnerstag fuhren wir eine sogenannte Einrolltour Richtung Kaiserstuhl – 90km. (Helge: Es waren 93 km, der GPS Träger hatte nach der Kaffeepause vergessen wieder auf Start zu drücken :-) )

Obwohl es “nur” rund 730HM waren, habe ich danach erstmal ne Stunde geschlafen. Ein bisschen Farbe haben wir auch bekommen. Nachdem es am Morgen noch etwas kühl war, konnten wir dann doch in Kurz/Kurz fahren. Dank der gut ausgebauten Radwege und Strassen war das Fahren sehr angenehm. (Helge: Wir kamen danach auch noch auf die Idee ne Runde Laufen zu gehen. Aus dem geplanten ruhigen 30 min Lauf wurden 7 km bergig :-| . ) 

IMG_0885Für Freitag morgen war Regen angekündigt. Uns so war es dann auch. Leider hörte es wie in der Vorhersage angekündigt nicht um 11 Uhr auf, sondern es fing nochmal richtig schön an zu schütten. Also schnell die Räder wieder unters Dach gestellt, Hotel Restaurant gestürmt und ne Runde Kaffee geordert. Gegen 12 Uhr konnten wir dann endlich los mit einer wetterbedingten verkürzten Runde, aber immerhin noch 82km  und rund 900HM. Nachdem sich dann am Abend meine Beine immer noch bleischwer anfühlten, beschloss ich am nächsten Tag etwas ruhiger und flacher zu fahren. Es bringt mir ja nichts, mich total abzuschiessen. Also lieber etwas regeneratives Fahren am Samstag und danach noch mit der Family nach Freiburg bummeln und Eis essen fahren. So bin ich dann nach dem Frühstück alleine los. Eigentlich wollte ich nur ein paar Kilometer flach fahren zum Beine lockern. Aber nach 15km wurde es echt langweilig. Da ich mich noch an einige Ortsnamen der vergangenen Tage erinnern konnte, bin ich dann doch Richtung “Hügel” abgebogen, um noch ein paar Höhenmeter zu fahren. Etwas langsamer und ruhiger als an den anderen Tagen fühlte es sich schon viel besser an. Bei einer der Abfahrten kam mir dann unsere Gruppe entgegen, die sich zur sogenannten Königsetappe mit 110km und 1700HM auf gemacht hatten (die GPS Daten sind an der Stelle etwas ungenau, es waren nicht wie angegeben 2000 HM). Das hätte ich an diesem Tag definitiv nicht geschafft. Als ich am Hotel ankam hatte ich immerhin 74km auf dem Tacho. Und ich war noch fit genug, um danach einen Familienausflug mit Eisessen und etwas Kultur nach Freiburg zu machen.(Helge: Während Karina mit Familie Eis essen war, strampelten wir die Berge hoch :-) . ( Karina: War sehr lecker ;-)   ) Aber wir bekamen am Schluss unseren Lohn für die Schuffterei: eine wirklich hammermäßige Abfahrt. Irre .-D)
Ich habe am Abend etwas von knapp über 80km/h gehört!

IMG_2085Pünktlich zum Abendessen trudelten dann auch die letzten von ihrer Tour wieder ein. Nachdem es den ganzen Tag über ziemlich kalt und windig war, kam doch am Abend tatsächlich die Sonne raus.
Ursprünglich wollten Helge und ich ja heute am Sonntag beim Tri-Pfalz Triathlon in Kaiserslautern starten. Nachdem wir uns die Woche über die Wetterprognosen angeschaut haben, beschlossen wir spontan den Triathlon Triathlon sein zu lassen und das ganze abzublasen. So kurz vor der Mitteldistanz im Kraichgau wollen wir keine Erkältung oder Verletzung riskieren. Auf der Rückfahrt im strömenden Regen und Temperaturen von zeitweise 6 Grad fanden wir die Entscheidung richtig. (Helge: Die Idee das mit dem Triathlon sein zu lassen, war einfach genial. Ich glaube wir wären einfach erfroren heute :-D ). Denn unser Höhepunkt ist nun mal die Challenge Kraichgau. Jetzt werde ich erstmal ein paar Tage die Füsse hochlegen und höchstens schwimmen gehen ;-) . Auf einen Fahrradsattel werde ich mich diese Woche bestimmt nicht mehr setzen, hihi. Aber schön war es! Und es wird im nächsten Jahr sicher eine Wiederholung geben. (Helge: kann ich nur bestätigen: Es war echt schön, danke an Chef Helmut fürs Kümmern und Führen :-) )

Eine perfekte Mittagspause

Das Wochenende war der Hammer! Am Samstag erst die 5 km mit Julia (Herzlichen Glückwunsch Julia, du hast das echt KIasse gemacht :-) ) und dann die 10 km hinterher. Und die ‘liefen’ wirklich gut bei mir. Ich hätte nicht gedacht, das mein Fuß die 53:05 schon schaffen könnte. Aber er hat es geschafft!! Und ich hatte richtig Spaß dabei. Fazit: 5 km einlaufen für einen 10er sind sehr gut :-) .
Sonntag dann eine wunderschöne Radtour durchs luxemburgische Müllertal. Bei einem “wahnsinns Wetter”. Wahnsinn, weil endlich mal in kurz/kurz gefahren werden konnte und die Sonnencreme gebraucht wurde. Das Müllertal machte selbst mich an einigen Stellen sprachlos, weil es einfach nur eine wunderschöne Gegend ist. Einfach nur Toll!!!
Leider hatte ich mein Handy nicht dabei zum Fotografieren, ich werde das bei Gelegenheit aber nachholen :-) .  Jedenfalls sind wir in etwas mehr als 4 Stunden 102 km mit ca. 900 HM gefahren und das obwohl ich dachte, meine Beine würden mich nach den 15 km vom Vortag im Stich lassen. Das haben sie aber nicht :-) , im ganzen Gegenteil, der doch etwas gestresste linke Fuß wurde wieder weich und geschmeidig bei der Radtour. Also alles gut.
Aber heute bin ich dann nun doch mal ziemlich sport-unlustig, wäre ja auch sehr unvernünftig, wenn man nicht mal eine schöne Pause einlegt. Und da das Wetter heute wieder so toll war, habe ich meine Mittagspause (ich arbeite im Home-Office und habe so ziemlich freie Hand über Zeitpunkt und Dauer meiner Pausen) heute richtig genossen.
Und hier das Rezept dazu :-D :
Man nehme:
- die Sonne
- eine Terasse
- eine Bank (wahlweise Hängematte, Liege, Stuhl ….)
- ein spannendes Buch (wahlweise nix)
- frische Wurzelpetersilie, frische Pastinaken (schreibt man die so???), Zuccini, Lauch und eine rote Paprika
- einen Wok
- China Nudeln
- ein paar Gewürze
- Schüssel (wahlweise Teller)
- Stäbchen (wahlweise Gabel)
- 1 Erdbeerjogurt
- Schokoladenstreusel(viele)

Zubereitung: Wurzelpetersilie und Pastinaken schälen und in mundgerechte Stücke schneiden und ab in den Wok (sowas wie Herplatte anmachen lasse ich mal weg hier, das versteht sich von selbst, oder? :-D ). Das ganze schön dünsten (jetzt bleibt etwas Zeit um die soeben fertig gewordene Wäsche mit den ganzen Sportsachen von Wochenende in die Sonne zu hängen), irgendwann kommen dann Paprika, Zuccini und Lauchzwiebeln dazu (ebenfalls in mundgerechte Stücke geschnitten). Wasser heiß machen für die Chinanudeln, die dort rein geben und einfach Deckel drauf, die werden von selbst gut. Das Gemüse noch etwas garen lassen, nicht zu viel, es sollte knackig sein, dann mit Salz, Chinagewürz, Sojasoße würzen, und etwas Creme Fraiche dazu.
Wenn alles fertig ist, die Nudeln abtropfen und die 1. Portion in die Schüssel und dann das Gemüse obendrauf. Mit der Schüssel und den Stäbchen auf die Bank auf der Terasse. Füsse hoch legen und genießen.
Für die 2. Portion den Vorgang ab … Nudeln in die Schüssel … wiederholen. Solange, bis man satt ist, oder alles leer.
Dann den Jogurt öffnen, ordentlich Schokostreusel rein und gut vermischen (die Schokostreusel MÜSSEN sein, ansonsten fehlt dem ganzen Essen die ungesunde Note, geht gar nicht). Mit dem Jogurt wieder auf die Terasse, Beine hoch und genießen.
Zwischendurch die Katze beobachten, wie sie es sich im Pflanzkübel bequem macht (in der Sonne) und den Vögelchen beim Singen zuhören.
Wenn man satt und zufrieden ist, das Buch nehmen und lesen, oder aber einfach nur schlafen.

Das ist schon alles. Mehr braucht es nicht für eine perfekte Mittagspause.:-) Wer übrigens nicht so die große Begabung oder Übung mit den Stäbchen hat, sollte auf Teller und Gabel zurück greifen. Das erspart auch das Auftsehen für die 2. oder 3. Postion, auf einen Teller passt ja jede Menge drauf :-D .
Nach ca. 2 Stunden musste aber auch ich dann mal wieder an die Arbeit. Aber nach so ner Pause kann man auch nochmal richtig ranklotzen ;-) .

Triathlon gestückelt…

gab es am heutigen Samstag. Es begann gaannnz früh morgens mit dem Schwimmtraining. Die Kids schwimmen vorerst weiterhin im Hallenbad. Das bedeutet, das ich es rein fahr- und zeittechnisch nicht zum Freibadtraining schaffe. Macht aber nix. So hatte ich quasi eine Bahn für mich. Die teilte ich mit Volker, dessen Sohn ebenfalls zum Kids-Schwimmen war. Nach 2000m war die Trainingszeit rum und es ging erstmal heim. Am Nachmittag stand der Ruwer-Riesling-Lauf auf dem Programm. Da endlich mal die Sonne schien, beschloss ich mit dem Bike hinzufahren.  Meine Befürchtungen, dass an der Mosel die Hölle los sein würde, bestätigte sich nicht. So konnte ich ganz entspannt nach Mertesdorf “radeln”. Waren ja “nur” 20km. Helge und ich haben dann zuerst im 5km unsere Tochter bei ihrem ersten 5er begleitet, um zu verhindern das sie zu schnell losläuft. Vor dem Start haben wir noch Anne – aka Weinbergschnecke – getroffen und es war noch Zeit für ein Vorher-Foto.

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Anne, Helge, Julia, Karina am 5km Start

Und dann ging es schon los. Helge und ich haben für Unterhaltung gesorgt und als Wasserträger fungiert. Denn es war ganz schön drückend auf der Strecke. Am Ende hat uns Julia mit einem Schlussspurt ganz schön stehen lassen. Aber gönnen wir ihr den Spass.

Schlusspurt

Schlusspurt

Julia hat ganz toll durchgehalten und meinte am Ende auch, dass das nicht ihr letzter 5km Lauf war. Sie war nicht völlig fertig hinterher – also alles richtig gemacht. Sie hörte  gar nicht mehr auf zu strahlen und es jedem zu erzählen.

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Ein glückliches und stolzes Kind danach.

Nun waren Helge und ich richtig gut aufgewärmt. Zeit für den 10km Lauf. Da es tatsächlich sehr warm war, wollte ich nicht von vornherein auf Bestzeit laufen. Die ersten 5km bis zum Wendepunkt sind ganz leicht aber stetig ansteigend ( ich glaube so 1,5% ) und bei km 4 bis 5 habe ich das tatsächlich richtig in den Beinen gemerkt. Das tolle ist, man läuft die gleiche Strecke wieder zurück. Also die zweite Hälfte geht eigentlich fast nur “bergab” und da kann man es schön rollen lassen. Ich habe bewusst nicht auf die Uhr geschaut und bin einfach nach Gefühl gelaufen. Und siehe da. Nach der inoffiziellen 10km-Bestzeit beim letzten 15km Lauf lief es heute tatsächlich nochmal besser. Jetzt steht die 10km Bestzeit bei 56:21min ( die offiziellen Zeiten sind noch nicht online ). Wahnsinn. Die morgige Radausfahrt werde ich allerdings schwänzen. Morgen ist Familie angesagt. Aber Helge wird davon berichten.

Auf und Ab ….

geht (ging) es in dreierlei Hinsicht.

1. Das Wetter.
Letzten Mittwoch ne Radtour bei 22 Grad und strahlend Sonnenschein. Gut!
Sonntag dann ne Radtour mit 6 Grad und eiskaltem Regen. Ich habe mir auf deutsch gesagt den Allerwertesten abgefroren :-| . Ganz und gar nicht gut!
Naja, gestern dann so ein Misch-Masch. War nicht warm und nicht kalt, aber wenigstens einfach mal trocken. Aber mal ganz deutlich gesagt: Der Frühling könnte jetzt echt mal etwas Gas geben. Wir waren doch jetzt nun wirklich geduldig genug, oder?
Aber so oder so, der Frühling läßt die Welt einfach sehr viel schöner aussehen :-) .

blüten_klein

2. Der Fuß.
Mal lauf ich locker die 15 km und der Fuß ist ganz friedlich. 1 Woche später dann ist er schon beim Gedanken an Laufen nur ein unbeweglicher Klumpen am Ende des Beines. Letzten Montag dann ein erstes halbherziges Tempotraining, was wirklich gut war. Aber Dienstag morgen dann wieder ein herber Rückschlag, Fuß tat weh, und eine Treppe war ein echtes Hinderniss. Ich will jetzt hier nicht jammern. Aber loswerden muss ich es trotzdem mal :-) . Ich muss auch in Bezug auf meinen Fuß sehr geduldig sein (da hatten wir doch schon beim Thema Frühling, Geduld, Geduld, das ist eine Tugend (welche ich nicht besitze))

3. Die 1. Mai Tour.
Das war ein sehr schöner Tag gestern :-) . Ziel: Die Ironman 70.3 Luxemburg Strecke fahren. Die Strecke ist fantastisch. Hoch und runter, hoch und runter und so weiter. Und das in einer wirklich traumhaften Gegend.
Mit von der Partie: Die weltbeste Physiotherapeutin, die weltbeste Reiseleiterin, die weltbeste Karina, der weltbeste GöGa Andi und meiner einer.
Die Reiseleiterin hatte sich perfekt vorbereitet und da sie auch der luxemburgischen Sprache mächtig ist, haben wir die Route dann auch irgendwie gefunden.:-D
Die Physiotherapeutin kann nicht nur mit meinem Fuß ganz gut kommunizieren, sie kann auch richtig schnell mit ihrem Velo fahren. Da lies sie uns manchmal ganz schön stehen :-) .
Karina hatte leider mit muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen. Geht hoffentlich mit einigem Dehnen und etwas Ruhe wieder weg. Aber durchgehalten hat sie trotzdem ganz tapfer. ( Karina: Dank der Tips der unmittelbar anwesenden Physiotherapeutin wird das schon wieder werden. )
Andi hat sich als Hahn im Korb gut geschlagen :-) . Ich denke er dachte mehr als einmal, das Frauen schon ein bisschen seltsam sind, aber im Großen und Ganzen haben wir uns ja gut benommen. :-) . So mehr oder weniger.
Highlight war die Mauer von Wormeldange. Eine mehrere 100m lange 19% Steigung. Das treibt den Puls dann mal so richtig hoch. Ganz schön knackig :-) .

Von gaaannnz da unten von der Mosel kamen wir.

Von gaaannnz da unten von der Mosel kamen wir.

Die Tour war wirklich sehr schön und so ganz nach meinem Geschmack. Zufälligerweise bin ich für den 70.3 in Luxemburg im September ja auch schon gemeldet :-) . Bis dahin werden wir hoffentlich diese Tour noch das ein oder andere Mal fahren.
Und ich hoffe, die anderen sind auch wieder mit von der Partie :-D

Karina: Ich bin noch nicht angemeldet. Werde ich auch nicht, hihi. ABER ich werde mich definitiv an die “Mauer” stellen. Das Schauspiel da hoch will ich mir nicht entgehen lassen. Ich habe nur die Hälfte geschafft. 

Koppeln mal anders…

(Karina) Um die Lauffestigkeit von Helges Fuss zu testen, ging es heute nach Hermeskeil zum TEBA-Radweglauf, wo es 15km zu laufen galt. Aber der Tag begann ja morgens, der Lauf war erst am späten Nachmittag. Da das Kind heute morgen zum Schwimmtraining gefahren werden “musste” und ich nicht sinnlos Zeit vergeudend rumsitzen wollte, packte ich also auch meine Schwimmtasche. Denn Samstag Morgens ist Vereinstraining. Den vorgegebenen Schwimmplan habe ich dann allerdings für mich etwas verändert. Helge hat das Schwimmen heute geschwänzt – aber dazu später mehr. Wir begannen nach dem Einschwimmen mit:

  • 3 x100m Kraul in Intensitätsstufe 1 ( gaaaannnzzz langsam, so kurz vorm Untergehen )
  • 3 x 100m Kraul Stufe 2 ( etwas schneller als Stufe 1 )
  • 3 x 100m Kraul Stufe 3 ( schnell )
  • 3 x 100m Kraul Stufe 4 ( Voll )
  • 3 x 100m Kraul Stufe 5 ( max )

Danach habe ich mich ausgeklinkt und die anderen sind noch 2000m Kraul geschwommen. Nach einem ausgiebigen Mittagessen und Mittagsschlaf machten wir uns dann auf zum Lauf. Und jetzt kommt Helge wieder ins Spiel. Helge hatte beschlossen, das ihr Mountainbike mal wieder eine Ausfahrt bräuchte. Also ist sie mit dem MTB hingefahren. 10min vor dem Start war sie dann auch da. Schnell umgezogen und schon ging es los. Das war dann also echtes Koppeltraining!

TEBA-Radweglauf_2013Vorgenommen hatten wir uns einen 6er Schnitt. Ich hatte extra mein GPS Sender angelgt, um ja nicht wieder zu schnell loszulaufen. Wir fanden recht schnell ein angenehmes Tempo, allerdings etwas schneller als geplant. Aber es fühlte sich gut an. So gut, dass ich bei der 10km Durchgangszeit quasi eine neue 10er-Bestzeit hatte. Die letzten 5km waren dann bei mir schon am Limit, während Helge fröhlich im GA1 Pulsbereich neben mir lief und mich bei Laune hielt.  Zeitweise hatten wir noch den ein oder anderen Begleitläufer, weil es bei uns so kurzweilig und interessant zuzuhören war. Die letzten 2km sind wir nochmal richtig schnell gelaufen. Die handgestoppte Zeit zeigte 1:26:45min an. Das machte einen Schnitt von 5:44min/km. Also für mich schon richtig schnell. Vielen lieben Dank an Helge fürs begleiten und  motivieren. Ohne sie wäre ich definitiv langsamer gelaufen. Aber jetzt sehe ich, es geht auch schneller. Man (Frau) muss sich nur trauen. Und jetzt noch einen riesengroßen Dank an Mann und Kind fürs Ausharren bis wir endlich im Ziel waren und fürs Abendessen zubereiten, während ich schon mal die Couch besetzt hatte.